Wiederaufbau Lokschuppen: Umgang mit den bestehenden Untersuchungsgruben (Juni bis Juli 2020)

Nun liegen auch die Oberkanten/Köpfe der beim Abriss 1970 verfüllten historischen Untersuchungsgruben frei. Genauso, wie der neuere Lokschuppenteil, verfügte auch der Altbau bereits über in Klinker gemauerte Gruben mit einer Länge von ca. 15 m und Einstiegstreppen, um von unten Wartungsarbeiten an den Lokomotiven durchführen zu können. Im wiederaufzubauenden Teil ist eine Erhaltung der Gruben in begehbarem und nutzbarem Zustand aus Zeit- und Kostengründen nicht vorgesehen. Es ist allerdings aus denkmalpflegerischer Sicht geboten, die Ausführung und Lage der Gruben zu dokumentieren. Hierzu werden sie nacheinander freigelegt.

Es stellt sich heraus, dass die Verfüllung seinerzeit überwiegend mit Bauschutt erfolgte. Dieser wird ausgesiebt und entsorgt.

Nach einer Reinigung folgen Vermessung und Fotodokumentation. Dann werden die Gruben wieder tragfähig verfüllt und verdichtet, sodass die neu zu verlegenden Gleise in diesen Bereichen auf einem stabilen Untergrund zu liegen kommen.

Um unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und beste Verdichtungsleistung zu erzielen, werden die Arbeiten von unserem bahnamtlichen zertifizierten Oberverdichtungsbeamten vorgenommen.

Die freigelegten Gruben werden genutzt, um zusätzliche Leerrohre zwischen dem hinteren und dem vorderen Bereich des Lokschuppens zu verlegen.

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