E-Lok

141

Im Jahre 1950 beschloss die Bundesbahn die Beschaffung zweier weitgehend standardisierter Elektrolokomotiven. Die eine war die Baureihe E 94 und die andere die spätere Baureihe E 41. Dabei sollte als Neuerung der Lokführer während der Arbeit sitzen können, bisher musste die Arbeit stehen verrichtet werden. Zwischen 1956 – 1971 wurden insgesamt 451 Lokomotiven der Baureihe E 41 beschafft. Zunächst waren die Lokomotiven Stahlblau (RAL 5011) lackiert, nach der Heraufsetzung der für eine Schnellzuglokomotive notwendigen Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h, wurde die Lackierung in Chromoxydgrün (RAL 6020) ausgeführt. Weitere Farbvarianten waren ozeanblau-beige, orientrote mit „Lätzchen“ und Verkehrsrot. Auf Grund der für das Schaltwerk charakteristische Geräuschentwicklung erhielt die Lok den Spitznamen „Knallfrosch“.

Unsere Lokomotive wurde 1962 in Dienst gestellt und war bis 1978 in Frankfurt beheimatet. 1968 erhielt sie die neue Nummer 141 228-7. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Seelze, kehrte sie nach Frankfurt zurück, wo sie 2003 ausgemustert wurde. Als Leihgabe des DB Museums Nürnberg ist sie bei uns im Museum.

Technische Daten

HERSTELLER

Henschel und Sohn, Kassel (mech.), BBC, Baden (CH)

BAUJAHR

1962

AUSMUSTERUNG

2003

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT

120 km/h

ANTRIEB

4 Fahrmotoren

LEISTUNG

2310 kW (3140 PS)

GEWICHT

73 t

Achsformel

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ACHSFORMEL

Bo’Bo’

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